Mittwoch, 8. Februar 2017

Kerstin goes to: Südback, Messe Stuttgart 24.10.2016

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Manchmal kommt man per Zufall an Eintrittskarten. So erging es mir mit der Südback.

Ich habe mich erstmal auf Facebook etwas informiert
Zusammen mit meiner Tochter Treelo Cosplay habe ich diese Messe besucht, das Mutter-Tochter-Team war somit mal wieder auf Achse. Vielen Dank an die Firma Günthart für diese Möglichkeit.
Aber erst einmal: Was ist die Südback? Die Südback ist eine Trendmessen für das Bäcker- und Konditorenhandwerk in Deutschland. Veranstaltungsort war die Messe Stuttgart und die Messe ging vom 22. bis zum 25. Oktober 2016, Öffnungszeiten 9-18 Uhr. Scheinbar war ein zweijährigen Turnus, aber da die Südback 2017 wieder statt findet scheint dies geändert worden zu sein.

Eigentlich ist es eine reine Fachmesse, allerdings können auch "private" Interessenten Karten erwerben,  die Tageskarte war für 25€  online oder 30€ an der Kasse erhältlich, ob sich ein Besuch lohnt muss jeder für sich selbst entscheiden. Der Preis scheint so gewählt zu sein, dass wirklich nur Interessierte auf diese Messe gehen.

Tickets, Anreise zur Messe Stuttgart:

Da ich per mail Eintrittscodes zugesendet bekommen habe, mußte ich mir meine Karten im online-Ticketshop der Messe Stuttgart besorgen. Das geht relativ einfach und unkompliziert, nachdem man die erforderlichen Daten und die Gutscheincodes eingegeben hat kann man sich die Karten sofort ausdrucken, man erhält die Karten auch nochmal per mail, also keine Sorge wenn der Drucker mal nicht sofort bereit sein sollte.
Sehr praktisch, dass es nicht nur eine reine Eintrittskarte ist, sondern auch ein Kombi-Ticket. Dieses Ticket beeinhaltet den Messeeintritt sowie eine Fahrkarte für die Hin- und Rückfahrt zur Messe im gesamten VVS Bereich (Busse und Bahn).
Das sieht dann so aus:
Mit diesem Ausdruck kommt man auch direkt in die Messe, ein Umtausch vor Ort ist nicht notwendig, einfach am Durchgang bei den Drehkreuzen einscannen und fertig.

Eine Anreise mit dem Auto kam für uns nicht in Frage, in und um Stuttgart sind gerne Staus und daher haben wir eine Fahrt mit der Bahn gewählt. Da wir im Ländle (Baden-Württemberg) wohnen entschieden wir uns für das Baden-Württemberg-Ticket, für 2 Personen einen Tag lang mit der Bummelbahn (2. Klasse, Nahverkehrszüge, Verkehrsverbünde sowie fast alle Linienbusse in Baden-Württemberg) quer durch BW für 28€ ist echt klasse, meine Empfehlung für ein entspanntes Anreisen zur Messe Stuttgart. Außßerdem hatten wir das Glück einen super netten Schaffner (ich glaube es heißt richtig Zugbegleiter) zu haben und wurden durch eine recht einfallsreiche und lustige Durchsage über die Fahrtdauer, -strecke etc unterhalten.

Das passende T-Shirt ausgewählt

Unsere Anreise


Wir machen eine Zeitreise!?!
Nach ca. 2 Std. Fahrt kamen wir dann kurz vor 11:30 Uhr am Hauptbahnhof Stuttgart an, von dort aus ist das Messegelände (Haltestelle Flughafen/ Messe) per S-Bahnen sehr gut erreichbar, Fahrtdauer nochmals ca. 30 min. Die Messe erreicht man dann bequem zu Fuß, ca. 7 min vom Flughafen, dort trafen wir ca. 12:15 Uhr ein.

Messegelände:

Ich muss sagen ich finde die Stuttgarter Messe toll. Das Messegelände ist groß und schön. Die Hallen sind super gestaltet, hell und freundlich, laden zum Verweilen ein. Die einzelnen Hallen sind miteinander verbunden so dass man super von einer Halle zur anderen kommt, praktisch im Winter oder bei Regen. Man kann aber auch raus an die frische Luft und so die einzelnen Hallen erreichen. 
An den Eingängen kaum Wartezeiten, der Einlass ging ruck-zuck, das Personal ist sehr freundlich und zuvorkommend - sehr sehr löblich.
Egal ob Gänge, Flure, Hallen oder sanitäre Einrichtungen, alles was tipp-topp sauber und gepflegt.

Im Atrium und auch im Außenbereich gibt es Sitzmöglichkeiten, dort kann man sich mal bequem niederlassen und etwas ausruhen.

Die Südback-Messe:

Wenn man die Südback besucht darf man nicht vergessen dass es eine Fachmesse ist. Hierbei geht es ausschließlich um den Bedarf für Bäcker und Konditoren.
Neben Geschäftseinrichtungen, Rohstoffe und Waren wurden auch Dienstleistungen, Management usw angeboten, eben alles war dieser Berufszweig für sein tägliches Geschäft benötigt.
Es war sehr interessant mal zu sehen, wie umfangreich dieses Handwerk ist und welche Hilfsmittel (z. B. Kassen, Maschinen) zur Verfügung stehen. Es gab auch Schaubacken, Fachvorträge, Konditorenwettbewerb etc.

Kunst aus Schokolade






Man sah klassisches Handwerk ebenso wie Backmischung, alte Getreidesorten, Trends im Bereich Snacks, Kaffeevariationen, etc.
An vielen Ständen wurde man zum Verkosten oder einfach mal zu einem netten Gespräch eingeladen und, obwohl man weder Bäcker noch Konditor ist, sehr freundlich und nett beraten/ unterhalten. Natürlich gab es auch einige  wenige Händler welche scheinbar die "privaten" Besucher nicht so mochten, aber negative Erfahrung macht man ja immer mal, wir sind dann einfach weiter gegangen.


Sehr interessant war für mich persönlich der Bereich dekoratives Backen, am Stand von Modecor haben wir die liebe Steffi (Torten-Makeup) getroffen, ihr etwas bei der Arbeit zugesehen und ein bissele geplaudert. Foto habe ich leider keins, irgendwie habe ich vor lauter Schauen dies immer wieder vergessen - ich gelobe Besserung.
Bei der Fa. Günthart war ein Goodie Bag (Testpaket/ Produktproben) für uns hinterlegt, darüber haben wir uns sehr gefreut, nochmals vielen Dank dafür. Auch Danke für die Sitzgelegenheit und das nette Gespräch, wir waren dann doch schon ganz schön platt. Nachdem wir die Möglichkeit genutzt hatten uns mal das aussgestellte Sortiment in natura anzusehen schlederten wir weiter.




Auch sind wir auf den Messestand der Firma Carma gestoßen und ich muss sagen, sehr sehr freundliche Mitarbeiter. Es hat richtig Spaß gemacht sich mit den Herren zu unterhalten, vor allem das erste Mal mein Objekt der Begierde live zu erleben: Massa Ticino-Rollfondant.
Nachdem wir etwas darüber "gefachsimpelt" hatten und ich auf Nachfrage Fotos meiner Motivtorten zeigen durfte, bekam ich ein Testpaket überreicht. Juhuuu, endlich kann ich mal testen und schauen ob ich die Begeisterung über diesen Rollfondant teilen kann.

Herzlichen Dank, das war eine gelungene Überraschung.


An allen Ecken und Enden bekam man Kostproben verschiedener Erzeugnisse angeboten, wenn man danken ablehnte (irgendwann kann man einfach nichts mehr verspeisen), so wurden Backwaren & Co von den Anbietern für den späteren Verzehr eingepackt, fanden wir eine nette Geste.
Letzendlich waren wir froh dass im Foyer Trolley zur Verfügung standen, dadurch konnten wir bequem mit unserer Ansammlung an Give-aways durch die Messe schlendern.

Wir konnten beim Erstehen von Kunstwerken aus Isomalt zusehen, ebenso entdeckten wir interessante kleine Backwerke und neue Zutaten. Es ist schon sehr beeindruckend welche Maschinerie hinter dem täglichen Brot bzw Brötchen stecken kann.
Fasziniert waren wir von einem 3D-Schokoladendrucker, welcher beliebige 3D-Formen/ Figuren aus Schoki herstellte - allerdings auch recht kostspielig.

Gegen 18 Uhr haben wir dann die Messe verlassen und uns auf dem Heimweg gemacht.
Es war ein anstrengender aber toller Tag, ich bin mit einer Körperhöhe von 1,57m auf die Messe und mit geschätzten 1,50 m raus ;)



Mein Fazit: 

Es war interessant mal hinter die Kulissen des Backhandwerks zu sehen, all die Maschinen, Zutaten, Austattungen für Laden, Cafes etc zu sehen. 
Wir wurden, bis auf 2 Ausnahmen, auch als schlichter Besucher der Messe, ganz freundich und nett begrüßt und waren gern gesehen. Fragen wurden beantwortet und zwar auch so dass man es als Laie verstehen konnte. Letztendlich darf man nicht vergessen, dass wir ja nicht die eigentliche Zielgruppe der Messe waren, trotzdem wurden uns immer wieder Informationen und Kostproben unterschiedlichster Produkte gereicht. Immerhin bekamen die Anbieter dann sofort ein Feedback direkt vom Endverbraucher.
Für uns war es ein toller Ausflug in eine uns doch unbekannte Welt der Bäcker und Konditoren, wir kennen diese nur als Kunde vor der Theke.
Ob sich allerdings der Eintrittspreis von 25€ bzw 30€ für den Otto-Normal-Verbraucher tatsächlich lohnt  muss jeder für sich selbst entscheiden, ich persönlich würde das Geld dafür nicht ausgeben.

Ciao Messe Stuttgart, bis zum nächsten Mal

Treelo Cosplay + KerstinsKuchenKreationen

 

 

Sonntag, 15. Januar 2017

EpicCon 2016: Warum Cupcakes nicht auf Klo können und mit Cyborgs gut Kirschen essen i...




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Hier das Video von Treelo Cosplay über die EpicCon
Wenn ihr bereit für den Wahnsinn seid dürft ihr es euch gerne anschauen und natürlich auch ein (y) auf YouTube hinterlassen.
Aber uffbasse ein bissele kirre muss man schon sein, wobei...
Keine Sorge, ich bekomme einen eigenen Zusammenschnitt, das dauert aber noch etwas...

Sonntag, 25. Dezember 2016

Red Velvet Cupcakes

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Zu Weihnachten gab es bei uns Red Velvet Cupcakes. Sie sind sehr saftig, locker und schmecken einfach nur super.

Dafür habe ich die Muffin-/ Cupcakeförmchen "Santa Belt Cupcake Liners" von Wilton verwendet. Diese waren leider nicht gerade günstig und es war etwas ärgerlich dass diese so gurchgefettet haben, aber trotzdem fand ich diese Papierförmchen süß. Diese Backförmchen bestehen aus den Papierförmchen und Gürtel zum Aufkleben. Nachdem die Muffins komplett ausgeküht sind, werden die Gürtel aufgeklebt, man muß die Rundung des Gürtels beachten, sonst klebt man sie falsch auf und es paßt nicht. Durch das Durchfetten war das etwas kniffelig, da der Kleber nicht so richtig halten wollte und man Gürtelende auf Gürtelende kleben mußte. Bitte zwischendurch immer wieder die Finger entfetten!

Natürlich eignen sich diese Red Velvet Cupcakes zu allen Anlässen, sie sind keine speziellen Weihnachtsmuffins, aber das rot des Teiges fand ich sehr passend zur Weihnachtszeit und den Förmchen.


Red Velvet Cupcakes (12 Stück)

  • 2 Eier Gr. L
  • 200 g Zucker
  • 60 g weiche Butter
  • 120 ml Speiseöl
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • ½ TL weißer Essig (ich habe Apfelessig verwendet)
  • rote Lebensmittelfarbe
  • 160 g Mehl
  • 40 g Speisestärke
  • 1/2 TL Backing Soda (Natron)
  • 2 EL Backkakao
  • 1/4 TL Salz
  • 120 ml Buttermilch, Raumtemperatur
  1. Eier mit dem Zucker schaumig schlagen
  2. Butter unterrühren 
  3. Öl und Vanilleextrakt hinzufügen und aufschlagen 
  4. Lebensmittelfarbe nach eigenem Ermessen und Essig einrühren 
  5. Mehl, Stärke, Baking Soda, Backkakao und Salz mischen 
  6. die trockene Zutaten abwechselnd mit Buttermilch hinzufügen und leicht unterrühren 
  7. in Muffinförmchen füllen 
  8. 180° Umluft ca. 20 Min backen (Stäbchenprobe) 

Nach dem Auskühlen mit Frischkäse-Topping verzieren


Anschnittfoto folgt

Montag, 19. Dezember 2016

EpicCon 2016 Frankfurt/M. - auf der Suche nach Inspiration

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Mama, die EpicCon kommt nach Deutschland und findet in Frankfurt/ M. statt, sollen wir da hin gehen? Das waren die Worte meiner Tochter Treelo Cosplay. Naja, ich war unschlüssig, ich auf ner großen Convention? Obwohl, so eine Messe ist immer klasse um sich neue Inspirationen/ Anregungen etc zu holen, warum sollte ich dort nicht auch mal auf ne Idee für eine neue Tortendeko kommen.
Ich überließ dem Schicksal die Entscheidung, fragte nach einer Akkreditierung und ging mit meiner Tochter einen Deal ein: Sollte ich akkreditiert werden besuche ich die EpicCon in einem Cupcake-Kostüm. Was soll ich nun sagen...es war die Geburtsstunde von Ms. Cupcake 😉 Also nichts wie ran und schnell ein Cupcake-Kostüm angefertigt, keine Meisterleistung aber tragbar. Der "Förmchenstoff" so hässlich das er schon wieder gut war 😁
  
Es war die Premiere für "Kerstin goes to" und der Auftakt des Mutter-Tochter-Teams, unterwegs neue unendliche Weiten zu entdecken. Vielen Dank an Herrn Herr Martelli von der EpicCon für diese Möglichkeit. Eigentlich hatte ich vor eine Torte zur EpicCon zu backen, allerdings war dies letzendlich in der kurzen Zeit zwischen Akkreditierung und Messebeginn nicht möglich. Auch wäre ein Transport im Bus nicht optimal gewesen.

Aber erst einmal: Was ist die EpicCon? Die EpicCon ist eine Art Japan-Expo, eine Convention für Cosplay, Comic, Manga und Freunde der janapischen Kultur. Veranstaltungsort war die Messe Frankfurt, Halle 3 und die Messe ging vom 09. bis zum 11. Dezember 2016, Öffnungszeiten 10-18 Uhr.

Tickets, Anreise zur Messe Frankfurt:

Meine Eintrittskarte war am Pressestand hinterlegt, für meine Tochter habe ich dann ein 3-Tages-Ticket für 37€ online im Tickeshop erworben. Leider war es hier nur eine reine Eintrittskarte, also kein Kombi-Ticket für Messebesuch sowie eine Fahrkarte, eigentlich Schade.

Eine Anreise mit dem Auto kam für uns nicht in Frage und daher haben wir eine Fahrt mit Flixbus gewählt. Mein Mann hat uns Freitags morgens nach Heidelberg gefahren, dort wurde am Busbahnhof gleich unser Gepäck im Bus verstaut und entgegen aller gehörten Meinungen hatten wir einen netten Busfahrer, eine pünktiche Abfahrt, einen bequemen Bus incl freiem WLan und kamen nach einer angenehmen Fahrt gut in Frankfurt an.


Das Messegelände ist sehr gut zu Fuß oder auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Messegelände:

Das Messegelände ist groß und weitläufig, klar, schließlich findet dort auch jedes Jahr die Frankfurter Buchmesse statt. Die EpicCon fand allerdings lediglich in Halle 3 statt, im unteren Stockwerk befanden sich Merchandise, Cosplay, Gaming und alles rund um Japan.

Im oberen Stock waren Räume für die einzelenen Workshops und Panels zu finden. Man konnte aber auch raus in den Messeinnenhof, einfach um mal an die frische Luft zu gehen oder für ein Fotoshooting. 
An den Eingängen gab es kaum Wartezeiten, der Einlass ging ruck-zuck, das Personal ist sehr freundlich und zuvorkommend - sehr sehr löblich.
Egal ob Gänge, Flure, Hallen oder sanitäre Einrichtungen, alles was tipp-topp sauber und gepflegt.

Was allerdings sehr zu Wünschen übrig ließ war die Belüftung. Obwohl an allen 3 Tagen die Messe nicht voll war, wie für sonst auf Messen üblich, war es vor allem Samstags sehr sehr stickig in der Halle, da müßte für eine bessere Belüftung gesorgt werden.

Die EpicCon:

Vollbepackt mit unseren Koffern gingen wir erstmal an den Pressestand um dort mein Ticket abzuholen. Das klappte ohne Probleme. Ticket war hinterlegt, wir wurden freundich von Herr Martielli in Empfang genommen und wir sollten ihn mitsamt Gepäck erstmal begleiten. Vorbei an der Garderobe ging es dann mit dem kompletten Gepäck in das Innere der Halle und dort standen wir. Leider gab es keinerlei Einweisung, wir bekamen lediglich einen Hallenplan. 😕 Daran müssen die Veranstalter definitiv arbeiten, zumindest sollte man als "Presse" auch zum Pressezentrum geführt werden, dieses gab es scheinbar gar nicht. Auch ein Begrüßungskaffe wäre nett.

Also sind wir erstmal wieder zurück zur Garderobe, dort gaben wir unsere Koffer etc ab und konnten unsere Tour beginnen.
Beim Betreten der Halle mußte ich feststellen das es sehr leer war, es waren kaum Besucher da, ok es war Freitag. Für die Veranstalter schlecht, für uns gut, denn so konnte man ohne Gedränge ganz gemütlich sich einen Überblick verschaffen und durchschlendern. Samstags war dann schon etwas mehr los, aber leider flaute es am Sonntag schon wieder ab.
Hier einfach mal ein paar Eindrücke, bitte entschuldigt die schlechte Fotoqualität, keine Ahnung warum diese so geworden sind, aber fotografieren ist halt irgendwie nicht mein Ding.

Cosplay-Wettbewerb



Merchandise 😍
3D Scan-Wettbwerb

noch mehr Merchandise
Lego!!

Ich wollte mir ein neues Frosting holen und es gibt sogar jemand der noch schlechter fotografieren kann 😉😁
Leider nicht so gut besucht 😞

 











Die Halle war in verschiedene Bereiche aufgegliedert: u. a. in Cosplay, Japan, Food, Comic, Artists, Merchandise und Gaming.
 
Hallenplan

 

Cosplay: Gleich im vorderen Hallenbereich gab es eine große Bühne mit vielen Sitzmöglichkeiten davor. Auf dieser Bühne fanden Cosplaywettbewerbe statt, kommentiert vom einzig wahren Luigi 😉Ich muss sagen er war wirklich sehr unterhaltsam und schaffte es immer wieder Stimmung zu verbreiten. Leider war die Akkustik am ersten Tag wirklich sehr mangelhaft, auch auf der Bühne, so dass die Cosplayer zum Teil recht große Probleme bei ihrer Perfomance hatten. Jedoch waren die Wettbewerbe an allen Tagen wirklich super, zum Teil grandiose Kostüme und die Preise für die Gewinner waren mega (Flugreisen etc).

Japan: Dieser Bereich war im hinteren Teil der Halle uns sollte dem japanischen Volsfest Matsuri nachempfunden werden. Zu sehen gab es ein paar japanische Produkte, kleine Workshops (z. B. Shushi, Ikebana), Schaukämpfe, auf einer Bühne gab es Tänze und Musik. Leider kam meiner Meinung nach dieser Teil etwas zu kurz. Ich hatte mir davon mehr erhofft, irgendwie kam die Tradtion, eigentlich der typische japanische Flair nicht so richtig rüber. Ich hätte mir gewünscht in dieser Area einen Hauch mehr Japan erleben zu dürfen.

Food:  Was ich absolut löblich fand war die ausreichenden Sitzmöglichkeiten, man hat immer einen Platz gefunden. Essen gab es querbeet, von Ramen bis hin zum Sandwich, es wurde für jeden etwas geboten, vllt ein Hauch mehr Auswahl an japanischen Essen wäre schön gewesen. Allerdings mußte man tief in die Tasche greifen, die Preise waren doch recht hoch, ok bei Messen üblich, allerdings darf man nicht vergessen das dort auch viele Schüler, Studenten oder Familien anwesend waren, nicht jeder kann sich das leisten. Natürlich war es auch kein Problem eigene Verpflegung mitzubringen, allerdings möchte man ja gerne mal etwas "Neues" probieren. Außerhalb der Halle, eigentlich im Eingangsbereich gab es ein messeeigenes Cafe, dort haben wir uns einen Kaffee gegönnt, bzw wollten uns einen gönnen. Ich muss sagen es war der schlimmste Cappuccino in meinem Leben. Liebes Messe-Team, ändert bitte etwas daran, so einen "Kaffee" habe ich noch nie getrunken, es war ein Hauch von Kaffee mit einer Übermenge an Milch die nach Kondensmilch geschmeckt hat!! Für 3€ einen halb gefüllten Plastikbecher ist schon heftig!! Ich trinke sonst meinen Kaffee ohne Zucker, aber bei diesem hat wirklich nur eine ordentliche Dosis Zucker zum Verzehr geholfen.

Comic: Sehr viel muss man dazu nicht zu sagen, hier gab es eine Auswahl an Comics und Mangas, eben etwas für Fans

Artists: Das fand ich sehr interessant, man konnte prima durchschlendern, Zeichnern über die "Schultern" schauen und ihre Werke bewundern. Es gab auch Stände an denen man selbst gestalteten Schmuck, Karten uvm. bewundern und von den Künstlern kaufen konnte. Für mich ein sehr unterhaltsamer Bereich, haben dort viele nette Gespräche geführt.

Merchandise: Der wohl größte Bereich der Halle. Dort konnte man prima durchschlendern und sich "austoben". Angeboten wurde alles was das Herz begehrt. Egal ob Plüsch, Kleidung, Kostüme, Steampunk, Süßigkeiten, Mangas, für jeden war etwas dabei. Wir sind mit prall gefüllten Taschen heim, die Auswahl fand ich klasse 😉

Gaming: Es gab 2 Gaming-Areas. Die eine "elektronisch". Diese war doch sehr dürftig und klein und somit auch immer belegt. Für uns aber nicht wichtig, da wir ja etwas von der Messe haben wollten und nicht "zocken". Apropos, zum Austoben gab es noch einen anderen "Spielbereich", das fanden wir klasse. Wer Lust hatte konnte sich z.B. beim Bull Riding, Lasertag, XXL-Jenga uvm. beweisen, war lustig und hat viel Spaß gemacht.

Achja, einen "Legobereich "gab es auch, interessant und man konnte sich mit dem Anschauen der aufgebauten Legowelten verweilen. Alles sehr liebevoll aufgebaut und hatte ein Hauch von Legoland.

Gleich hinter dem Info-Point gab es die "Guest Allery", dort konnte man berühmte Cosplayer treffen. Wie zu erwarten waren dort Samstag und Sonntag lange Schlangen, viele standen an für ein Foto, Autogramm oder einfach nur für ein Pläuschen. Da ich mich in der Cosplay-Szene nicht so wirklich auskenne war dies für mich absolutes Neuland und, ich mögt mir verzeihen, ich konnte mit den Namen nichts anfangen. Namen wie "Maul Cosplay", Bakka Cosplay oder auch Leon Chiro, um hier nur einige zu nennen, waren mir gänzlich unbekannt. Bis zur EpicCon 😃


Mein Fazit: Die EpicCon hatte definitiv Startschwierigkeiten, aber und man merkte das die Veranstalter mit ganzem Herzen dabei waren. Absolut Schade das an allen 3 Tagen so wenige Besucher waren. Meiner Meinung nach hätte diese Con viel mehr Beachtung verdient.
Für mich als Pressebesucher war die Ankunft etwas nüchtern. Nein, man erwartet keinen roten Teppich, aber zumindest einen Pressebereich, mehr Info, ein Kaffee wäre löblich und auch, wie sonst üblich, Presse-WLan. Keine Verpflichtung, aber eine nette Geste. 
Ich habe mich auf der Messe willkommen und vor allem auch wohl gefühlt. Die Auswahl an Ständen, Unterhaltung und Künstlern war prima und auch vielfältig. Ich habe MEGA-Cosplays gesehen, tolle Gespräche geführt und wirklich 3 lustige Tage verbracht.
Mittlerweile habe ich ja schon einige Cosplay-Cons besucht und im Nachhinein ich muss sagen die EpicCon war ein Wohltat zu den vielen anderen, bei welchen man sich durchquetschen mußte und ein Überangebot von allem herrscht. Hier war es auf das wesentliche beschränkt, sehr persönlich und hat auf jeden Fall das Potential zu wachsen.
Für mich war es eine eine sehr gelungene Veranstaltung und ich hoffe sehr das zur nächsten EpicCon viel mehr Besucher den Weg finden werden.
Dank meiner Tochter durfte ich viele viele neue Menschen kennen- und schätzen lernen, aber davon berichte ich euch ein anderes Mal. 
Ud falls ihr euch fragt ob ich tatsächlich eine Inspiration für neue Torten gefunden habe, so muss ich sage "JA". Es waren soviele neue Eindrücke die ich erst jetzt so nach und nach umsetzen kann/ werde/ versuche. (Nachtrag, auf der ComicCon in Stuttgart habe ich mein Versprechen eingelöst. Meine Inspiration war Junkrat und ich habe Bakka Cosplay
mit einer Torte überrascht)
Ciao EpicCon und, wenn ich darf, bis zum nächsten Mal
Und wer möchte, hier noch die restlichen Fotos, Links zu den Videos poste ich gaaaaaanz unten 😉
 
Merchandise
noch mehr Merchandise
Food-Area





Treelo Cosplay mit Maul Cosplay



Spiel-Area

Maul Cosplay

Leon Chiro meets Ms. Cupcake...oder umgekehrt

Raiden vs Gladiolus

Treelo Cosplay meets Leon Chiro

Danke Bakka für dieses Foto

Messe-Ende